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Überblick

Das Kerngeschäftsfeld von EVA ist die Entertainment-Industrie.

Die Unternehmensstrategie von EVA basiert auf einer Langzeit-Dynamik durch eine nachhaltige, weltweite Nachfrage an Entertainment-Inhalten für traditionelle und neue Auswertungskanäle wie Internet und mobile Geräte.

Die Grundlage dieser Strategie ist das Eigentum an Rechten Audio-Visueller Produkte, also einer hochwertigen und langfristig auswertbaren Rechte-Library.

  • Marktforschungsinstitute wie PWC* und andere prognostizieren ein attraktives  Wachstum und steigende globale Erlöse für alle wichtigen Entertainment-Schlüsselmärkte.
  • Die Vermarktungskanäle verändern sich zunehmend von physikalischen in digitale Geschäftsmodelle. Diese Tendenz stützt die zentrale Unternehmensstrategie von EVA, den Investitionsschwerpunkt auf Eigentum und die Vermarktung von Entertainment-Rechten zu lenken.
  • Die Geschäftsplanung von EVA setzt auf eine nachhaltige Expansion ihrer Hauptgeschäftsfelder Produktion und Lizenzauswertung audio-visueller Entertainmentinhalte sowie den Ausbau und die Absicherung ihrer Aktivitäten.

 

Entertainment-Industrie

Der Consumer-Markt speist sich aus Einnahmen

  • an der Tageskasse (box office) für Kinofilme
  • vom DVD-Verleih (stationär und zunehmend online)
  • vom Kauf von Filmen auf DVD (stationär und zunehmend online)
  • vom Online-Abruf von Filmen/Video on Demand (download, streaming)

Das Business-To-Business-Geschäft mit Entertainment-Inhalten wird durch weltweite Lizenzverkäufe an Auswerter in verschiedenen Territorien bestimmt. Hierbei findet ein Splitting der Rechte für unterschiedliche Kanäle statt: Kino-, DVD-Vertrieb, Video on Demand (VoD), Pay TV, TV, Merchandising, Auswertung für mobile Nutzung bis hin zur Inflight-Nutzung bei Fluggesellschaften.

In den nächsten fünf Jahren wird dem globalen Entertainmentmarkt ein dynamisches Wachstum prognostiziert. Die Schlüsselfaktoren des Wachstums sind vor allem:

  • die Verbreitung digitaler Inhalte über das Internet, verbunden mit einem rasanten Anstieg der Online-Werbung
  • die Verbesserung des Kinoerlebnisses durch Digitalisierung und 3D
  • das Wachstum des HD DVD-Marktes, gestützt durch die verbesserte Bild- und Tonqualität und den stark wachsenden Abverkauf von digitalen und HDTV- und DVD-Sets
  • der Nachfrageanstieg der TV-Sender nach TV-Inhalten, aufgrund des weltweiten Rückgangs von Neuproduktionen in 2009/2010, der ansteigenden Anzahl an TV-Kanälen, so genannter “Premium-Subscription-Modelle“ als auch der Expansion der Video-on-Demand-Portale
  • Die Optimierung der digitalen Produktionsabverkäufe und die digitale Bearbeitung. Herstellung von Entertainment-Produkten und die Kostenstrukturen werden zugleich verändert. Jenseits komplexer Konzern- und Studiostrukturen gehören flexibel agierende Einheiten zu den Gewinnern der technologisch bedingten Veränderungen.

Die globale Entertainmentindustrie wächst trotz der derzeitig weltweiten Rezession langfristig weiter, aber in den Regionen unterschiedlich und erst wieder ab 2011 mit größerer Dynamik. Prognostiziert wird für den Zeitraum zwischen 2009 und 2013 ein durchschnittliches Wachstum in Deutschland mit 0,8% p.a. auf  99,5 Milliarden USD, in EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Südafrika) mit 2,7% auf 596 Milliarden USD und in den USA mit 1,3% auf 488 Milliarden USD.  Die Filmindustrie und der Buchmarkt sollen durch die rasant ansteigende digitalisierte Verbreitung von Inhalten überproportional profitieren. Für Schwellenregionen wie Indien werden ab 2012 wieder zweistellige Zuwachsraten vorausgesagt. Quelle: Global Entertainment and Media Outlook; 2009 – 2013, PricewaterhouseCoopers LLP, New York, USA